TOP-Story für die Wohnungswirtschaft: Reallabore des BMWi

Ohne die Wohnungswirtschaft als Mittler beim Klimawandel geht es nicht. Das hat die Politik begriffen und nun die Option für sogenannte "Reallabore" eingerichtet.

Am 11.03.2019 sind wir vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) für unsere weit vorausblickenden Pilotprojekte ausgezeichnet worden.

Die Erfolgsgeschichte schreiben wir weiter. Werden Sie Teil davon!

Wir rufen alle interessierte Wohnungsunternehmen auf, eine Interessensbekundung bei uns einzureichen:

Nach Sammlung aller Interessenten bilden wir die entsprechenden "Reallabore" aus und informieren alle teilnehmenden Unternehmen weiter.

Profitieren Sie von unserer professionellen Unterstützung bei der Gründung von Interessensgemeinschaften energieeffizienzter und geförderter Energieeffizienz-Projekte.

Bringen Sie Ihr Quartier ein! Ein Quartier, in dem Sie ohnehin schon über die Umsetzung von digital gestützten Maßnahmen zur Wärmeeffizienz, erhöhten Datensicherheit und verbesserten Mieterkommunikation nachdenken. Wir nehmen Ihnen alle Administrativa des Antrages ab und vertreten einen bundesweiten Ansatz als Initiator bis zur Umsetzungsreife/Bewilligung.

Weitere Förder-Hintergründe

Der Staat fördert jetzt  den Partner Wohnungswirtschaft

War die WoWi früher häufig von Projektförderungen ausgeschlossen, so gilt nun: regionale, nationale und auch internationale Programme fördern Ihre Innovationen im Quartier!

Grundsätzliches zum Thema Förderung für Wohnungsunternehmen

Wohnungsunternehmen, ob kommunal, privat oder genossenschaftlich aufgestellt, waren per Definition häufig von Innovations-Förderungen ausgeschlossen. Förderungen wurden meist als Zins-Zuschüsse aus Programmen der KfW, aus RKW-gesteuerten Energiepriframmen usw. verstanden, die teils auch über Landesbanken ausgereicht wurden. Mit der zunehmenden Hinwendung zum Thema "Wärme" erkennt die Politik aber, dass die Wohnungswirtschaft ein gewichtiger Mittler für Energieeffizienz-Prozesse ist. Daher wendet sich die Politik nun auch Wohnungsunternehmen zu und fördert deren innovativen Ansätze. Hinweis: Der Einsatz altgewohnter Technik nach anerkannten Regeln der Technik wird hier nicht gefördert; nur Projekte mit hohem Innovations-Charakter.
Wir stellen klar auf "verlorene Zuschüsse" fokussierter Förderungen des Bundes und der Länder ab. Innovationen werden um bis zu 100% gefördert, in den Ländern sind Eigenanteile von 20 - 50% üblich. Hier einige Beispiele:

GRW-Förderungen

Die "Gemeinschaftsaufgabe Regionale Wirtschaft" ist außerhalb der neuen Bundesländer kaum bekannt, doch hoch interessant. Es können unterschiedliche Innovations-Inhalte wie Quartiere, Netzwerke, einzelne Pilotierungen etc. um bis zu 75% gefördert werden. Seit das Programm auch für die alten Bundesländer geöffnet wurde, bestehen große gestalterische Optionen. Landesbanken sind nicht aktiv beteiligt, wickeln aber passiv die Förderung dann ab. Der Förderzeitraum beträgt 3 Jahre und kann um bis zu zwei Förderperioden verlängert werden.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Je nach Unternehmensgröße können hier Zuschüsse von 20 bis 80% erwartet werden. Details sind in der Förderbekanntmachung beschrieben. Gerade die zukunftsweisenden Projektinhalte haben gute Chancen auf Förderung. Besonders interessant sind hier die Pilotprojekte, die Neues ausprobieren und Ergebnisse an die Politik abliefern sollen: Siehe unsere o.g. Top-Story "Reallabore". Dies ist eine große Chance für Wohnungsunternehmen. 1 Quartier = 1 Reallabor. Auch Zusammenschlüsse verschiedener Antragsteller können gefördert werden. Wir haben genau die Technologien, die nun hoch gefragt sind und die eine Zuwendung wahrscheinlich machen. Verwaltet wird das Programm vom Projektträger Jülich (PtJ)

Länderprogramme

Hier bestehen ganz unterschiedliche Landesprogramme, die über den Innovationsfaktor eben genau die Reallabor-Themen des Bundes nun auf Landesebene aufgreifen und die Energieeffizienz auf unterschiedlichste Art und Weise stützen. Da Effizienz über IT funktioniert, sind hier gerade die digitalen Programme bestens für innovative Quartierkonzepte geeignet. Beispielhaft seien hier das BENE-Programm in Berlin, das BIG Digital-Programm in Brandenburg. Ähnliche Programme existieren in fast allen Bundesländern.

Sie möchten ein Quartiersprojekt auf Landesebene starten und dafür innovative Komponenten einsetzen? Dann erfüllen Sie meist schon die Zuwendungs-Voraussetzungen.

Infrastruktur-Projekte

Verschiedene Bundes- und Landesministerien stellen temporäre Förderungen auf genau die Themen ab, die für die Wohnungswirtschaft interessant sind: Wir veröffentlichen dazu Details in unserem Blog oder senden dazu spezielle Newsletter aus.

Projekte zur Energieeffizienz im Quartier

Der Smart Readyness-Indikator (SRI) ist ein ganz wichtiger Zukunftsfaktor, den die EU nun allen nationalen Gesetzgebern "überhilft". Auch hier gilt: Dieser SRI-Faktor wirkt sich speziell zu gering investiven Maßnahmen in Quartieren aus und erfüllt damit die Anforderungen an bezahlbare Schritte zum verbesserten energetischen Fingerabdruck ganzer Quartiere. Wir informieren in unseren Newslettern zu solchen speziellen Aufrufen.

Themen-Projekte

Die EU stellt Wärme-Themen in den Kontext mit hoch sicheren Daten-Infrastruktur-Themen. Diese Themensammlung hilft bei der ganzheitlichen Optimierung ganzer Quartiere.

Wir informieren Sie auf Anfrage gern über laufende Calls der EU und des Bundes.

Unsere green with IT Mitglieder: