Begeistern Sie Ihre Mieter mit Partizipation an der Energieeffizienz!

Neue Optionen in der Vermieter-Mieterkommunkation: Mit mod-umlagefähigen Maßnahmen kann gezielt Begeisterung statt Ablehnung in der Mieterschaft erzeugt werden. Die wichtigste Voraussetzung: lassen Sie Mieter an Effizienzerfolgen partizipieren! Am Beispiel einer Genossenschafts-Mieterin wird deutlich, wie dies großflächig gelingen kann.

Mieterin Birgit Gnädig kommentiert

Wie konnte eine solche Basis bei Ihnen entstehen und wie kann dies auf Ihre Quartiere und Ihre Mietparteien übertragen werden? Hierzu lohnt es, ein Zitat des alten Goethe ins Gedächtnis zu rufen:

Mann mit zugeknöpften Taschen,
Dir tut niemand was zulieb.
Hand wird nur von Hand gewaschen.
Wenn Du nehmen willst, so gib!

Falls sich der geneigte Leser nun noch daran erinnert, wie der Blick nach der Überreichung des Geschenks auf der letzten Geburtstagsfeier in Richtung Büffet ging und dort ein valider Gegenwert erkundet wurde: Hier ist der Ansatz für eine Mieterversammlung der neuen Art! Bringen Sie eine lohnende Partizipation ein! Erläutern Sie, wie Geld gespart werden kann! Zeigen Sie nicht nur valide Gegenwerte, sondern lohnende Einsparziele!

Der Schlüssel dazu ist die gering investive, aber schnell amortisierte Anschaffung von digitalen Helfern, die zwar einerseits wenig kosten, aber andererseits schnelle Erfolge auf der Rechnung der warmen Betriebskosten bringen: Die digital gemessene und verwaltete Abwesenheit der Mietpartei reicht aus. Mehr nicht.Den Rest erledigt die “Künstliche Intelligenz”. Nicht abgehoben, sondern praxisnah in vielen Betriebsjahren geprüft und für gut befunden.

Der Ansatz war im Frühjahr 2019 mit dem Zukunftsaward-Preis des BBU ausgezeichnet worden. Auch alle technischen Hintergründe waren hier Gegenstand einer vertieften Erörterung. Entscheidender strategischer Vorteil für die Wohnungswirtschaft: Der Prozess ist einerseits sicher gemäß dem Grundschutzprofil des Bundesamtes für die Sicherheit im Informationswesen (BSI) und damit nicht zu vergleichen mit allen Artikeln, die am freien Markt bisher gekauft werden können. Andererseits entsteht ein neuer, klimawandel-gerechter Gestaltungsrahmen für innovative Quartiere: neben der Mod-Umlagefähigkeit entfaltet der absehbare Effizienzgewinn von ca. 30% soviel Überzeugungskraft, dass Mietern dies auch zum Kauf oder zu Mietkauf-Konditionen angeboten werden könnte. Erste Projekte dieser Art finden statt und dokumentieren eine neue Kultur des Miteinanders zwischen Vermietern und Mietern: die Option der Mieter, durch Initiative des Vermieters mit ins Boot genommen zu werden.

Hört sich profan an, eröffnet aber einen neuen Handlungsrahmen in allen (bisher so sehr wissenschaftlich geführten) Energieeffizienz-Projekten: Teilhabe der Zivilgesellschaft! Heruntergebrochen auf einen der wichtigsten Alltagsthemen in der Mieterkommunikation: Hallo, wir geben Dir, liebe Mietpartei, nun die Option

  • Geld zu sparen
  • die passive Ohnmachtsrolle beim Klimawanel zu verlassen
  • aktiv zur Verbesserung des eigenen “CO2-Fußabdrucks” beitragen zu können

Entsprechende Projekte werden aktuell in neuen Quartieren gestartet, nachdem erste Pilotprojekte nun ausgewertet sind. Die Fördermöglichkeiten sind enorm, so dass sich für jedes interessierte Wohnungsunternehmen hier risikofreie Spielräume offenbaren

Ja, ich will mitmachen

Die Projekte werden auf 1-2 Jahre ausgelegt sein und sollen sich von unverbindlichen Sehnsuchts-Projekten deutlich unterscheiden: Die Mieter sollen selbst entscheiden! Ob als Grundlage für eine “freiwillige” Mod-Massnahme oder gar ganz zu eigenen Lasten der Mietpartei: Dies kann so nur von der Wohnungswirtschaft und ihren innovativen Quartiermanagern geleistet werden. Warum? Weil niemand außerhalb der gewerblichen Immobilienwirtschaft den kurzen Zugriff auf so viele mögliche Partner hat. Ja, genau: Der Mieter als Partner. Als Klimaschutzpartner!

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